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Was passiert wirklich über Nacht mit Ihren Haaren?

Wie kann man sein Haar über Nacht schützen?

Reibung, Keratin, Luftfeuchtigkeit: Wie der Schlaf die Haarfasern beeinflusst.

Jeden Morgen dasselbe Bild: trockenere Längen, unerwarteter Frizz, verfilzte Strähnen.

Ihre Hautpflege ist jedoch angemessen. Ihre Pflegeroutine ist gut eingehalten.
Warum wirken unsere Haare manchmal morgens nach dem Aufwachen empfindlicher?

Die Antwort liegt vielleicht in einem Moment, den wir unterschätzen: der Nacht.

Über mehrere Stunden hinweg ist die Haarfaser wiederholter Reibung, kontinuierlichem mechanischem Druck und schwankender Luftfeuchtigkeit ausgesetzt. Diese unsichtbaren Mikroverletzungen akkumulieren sich Nacht für Nacht.

Um die Vorteile des Schutzes über Nacht zu verstehen, muss man zunächst verstehen, was auf Haarebene tatsächlich passiert.


Der Aufbau des Haares: eine empfindliche Keratinfaser

Ein Haar besteht hauptsächlich aus Keratin, einem Faserprotein, das auch in Nägeln vorkommt.

Ihre Oberfläche ist mit winzigen Schuppen, den sogenannten Kutikeln, bedeckt.
Wenn sie richtig ausgerichtet sind, wirkt das Haar glatt und glänzend.

Diese Waagen können sich jedoch unter dem Einfluss folgender Faktoren anheben:

- Reibung
- Hitze
- Trockenheit
– mechanische Beschädigung

Wenn die Schuppenschicht schwächer wird, wird das Haar rauer, poröser und neigt eher zu Frizz.

Haarstrukturanalyse

 


Nächtliche Reibung: eine unsichtbare mechanische Belastung

Im Schlaf bewegen wir uns dutzende Male pro Nacht. Jede Bewegung führt zu wiederholtem Kontakt zwischen den Haaren und dem Kissenbezug.

Dieses Phänomen wird als Textilreibung bezeichnet.

Studien in der Materialwissenschaft zeigen, dass je rauer oder saugfähiger eine Textiloberfläche ist, desto mehr mechanische Reibung erzeugt sie. Diese Reibung kann die Oberfläche der Haarfasern im Laufe der Zeit verändern.

Es ist nichts Spektakuläres.
Es handelt sich um fortschreitende Mikroveränderungen.

Doch wenn sie sich über Hunderte von Nächten ansammeln, werden sie sichtbar.

 

Haarfasern unter dem Mikroskop


Die Rolle von Luftfeuchtigkeit und Wärme

Nachts schwitzt die Kopfhaut leicht. Diese vorübergehende Feuchtigkeit kann dazu führen, dass die Haarfasern aufquellen.

Aufgedunsenes Haar ist jedoch anfälliger für mechanische Beschädigungen.

Hinzu kommt:

– der Druck des Kopfes auf das Kissen
– sich wiederholende Bewegungen
– die Trockenheit bestimmter Textilfasern

Und so entsteht ein Umfeld, das der Stabilität der Kutikula nicht sehr zuträglich ist.


Warum verstärken bestimmte Materialien dieses Phänomen?

Baumwolle ist beispielsweise sehr saugfähig.
Es absorbiert Feuchtigkeit und erzeugt mehr Reibung als glattere Fasern.

Textilien mit einer rauen oder trockenen Oberfläche können wiederholte Reibung verstärken.

Umgekehrt verringern glatte Oberflächenfasern den mechanischen Widerstand zwischen Haar und Textil.

Es ist dieser Unterschied in der Oberfläche, der mehr als die Zusammensetzung selbst eine entscheidende Rolle spielt.

unterschiedliche Texturen von Baumwoll- und Satinstoffen

 


Warum das Haar mit zunehmendem Alter anfälliger wird

Im Laufe der Zeit verändert sich die Haarfaser.

Nach 45–50 Jahren können verschiedene Phänomene auftreten:

– Verminderte Talgproduktion
– Trockeneres Haar
– Auftreten von weißen Haaren
– Texturmodifikation
– Verringerung des Kapillardurchmessers

Insbesondere weißes Haar hat oft eine unebenere Oberfläche und speichert Feuchtigkeit schlechter. Daher neigt es eher zu Frizz und reagiert stärker auf Reibung.

Wenn die Faser trockener wird, ist sie mechanisch spröder.

Die Nacht gewinnt dann noch mehr an Bedeutung.

 

Anfänge grauer Haare


Reduzierung nächtlicher Mikroaggressionen

Bewegungen lassen sich im Schlaf nicht verhindern.

Aber wir können die Reibung verringern.

Hier kommt der Nachtschutz ins Spiel:
Kissenbezug mit glatter Oberfläche oder Nachtmütze aus weichem Material.

Eine Satinhaube beispielsweise hilft, die direkte Reibung zu begrenzen und die Ausrichtung der Nagelhaut besser zu erhalten.

Für all jene, die diese einfache Geste in ihren Alltag integrieren möchten, wurde die Amara Satin- Nachthaube genau mit diesem Ziel entwickelt: Weichheit, bequeme Passform und Schutz in der Nacht.

Ziel ist es nicht, das Haar zu verändern.
Aber um es zu schützen.

 

Frau schläft mit einer Satin-Nachtmütze


Vorbeugen ist besser als Heilen.

Haarpflegeprodukte wirken erst, nachdem die Schädigung bereits eingetreten ist.
Der Nachtschutz greift stromaufwärts ein.

Die Reibungsreduzierung für 7 bis 8 Stunden pro Nacht stellt einen subtilen, aber wirkungsvollen Hebel dar.

Denn im Laufe der Jahre sind es oft die kleinen, wiederholten Handlungen, die den Unterschied ausmachen.

 

Die in diesem Artikel erwähnten wissenschaftlichen Erkenntnisse basieren auf Arbeiten in der Kosmetik und Materialwissenschaft, die sich mit der Struktur und dem mechanischen Verhalten der Haarfaser befassen.

Robbins, CR, Chemisches und physikalisches Verhalten des menschlichen Haares , Springer.
Bhushan, B., Nanotribologie und Nanomechanik des Haares , 2008.
International Journal of Cosmetic Science , Veröffentlichungen zum Thema Textilreibung und Haarfaserveränderung.

 


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