Als die drei tapferen Kinder, noch immer fasziniert von den seltsamen Gedanken, die der Fußabdruck im Schnee hinterlassen hatte, in die Werkstatt zurückkehrten, verlor Groubelin beinahe das Gleichgewicht. Sein Fuß blieb an etwas hängen, das mitten auf dem Boden lag. Er blickte hinunter und entdeckte ein leuchtendes Tablet, das wie von Zauberhand dort zurückgelassen worden war.
Der Bildschirm leuchtete in der frühen Morgendämmerung.
Eine Seite war aufgeschlagen, voller Farben und Formen, die sie noch nie zuvor gesehen hatten.
Langsam scrollten Bilder vorbei: Hüte, noch mehr Hüte, in allen Texturen, allen Schattierungen. Unbekannte Worte erschienen am oberen Bildschirmrand, geheimnisvoll und elegant:
„QUELLO – Dein Stil. Dein Hut.“
Die Elfen näherten sich, zunächst mit kleinen Schritten, als könnte die Tafel jeden Moment davonfliegen. Pipette beugte sich vor, fasziniert von den wechselnden Lichtreflexen auf dem Bildschirm. Ludos Augen weiteten sich, seine Ohren zuckten. Groubelin seinerseits betrachtete das Objekt, als wäre es ein kostbares Artefakt aus einer anderen Welt.
"Was ist das?", fragte Ludo mit fast zitternder Stimme.
„Es sieht aus wie... ein Katalog menschlicher Magie“, antwortete Pipette erstaunt.
Sie strich sanft mit dem Finger über den Bildschirm. Die Bilder glitten wie Wasser vorbei.
"Mit... Hunderten von Hüten?!", rief Groubelin mit weit geöffnetem Mund.
Ihre Herzen schlugen im Takt der flackernden Bilder. Dann fror der Bildschirm auf einem Hut ein. Rot, weich, perfekt rund. Genau die gleiche Farbe. Genau die gleiche Form. Sogar der winzige Hauch von Magie, der ihm anzuhaften schien.
Pipette stockte der Atem.
„Es ist da“, murmelte sie, bevor ihre Gefühle sie überwältigten. „Es ist QUELLO. Der Hut muss da sein!“
Ein Schauer lief den drei Elfen über den Rücken.
Zum ersten Mal seit Beginn ihrer Suche nahm die Hoffnung Gestalt an.
Quellos Weihnachtskalender wird morgen fortgesetzt – mit einem Hinweis, der alles verändern könnte.



















